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Aurora

von | 24. Nov. 2020 | Prosa | 1 Kommentar

Zugeschliffen von den Kräften der Natur gibt sie nicht auf, setzt Grenzen, hart und unnachgiebig. Sogar Friedrich Schiller, angetan von dieser Kraft schuf einen Helden. Von edlen Absichten und Gefühlen geleitet, stürzt dieser sich in die Tiefe der Charybdis, um die Königstochter zu erobern. „Doch der Mensch versuche die Götter nicht“ So in Schillers Taucher. Dich übersieht keiner, wenn du abends im weißen Kleid zum Tanzen gehst, wie eine Diva alle Blicke auf dich ziehst. Und erst in der Nacht wo es keiner sieht, dich zum Schutz anbietest, für jene Suchenden, um bei Anbruch des Tages wieder in voller Größe der Brandung zu widerstehen. Dich nur heimlich von der lauen Brise verwöhnen lässt. Da steht sie nun „Aurora“ Göttin der Morgendämmerung, zugedeckt vom gelben Licht, stolz und erhaben, und der Tag ahnt nichts von ihrer Güte.

Dieser Text meiner geliebten Eleonore an ihrem Geburtstag!

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